Warum envivo 2017-05-03T11:17:38+00:00

„Die E-Mail ist tot.“

envivo-Mitbegründer Markus Wolf ist sich sicher: Die klassische E-Mail wuchert in die Bedeutungslosigkeit.


Zeit für neue Kanäle!

Das sind die Emails die seit diesem Seitenaufruf gesendet und empfangen wurden - dabei werden über 67% als Spam bewertet.
Seit

wurden Emails versendet und empfangen.

Zeit für neue Kanäle

Ob im Privaten oder Geschäftlichen: Wenn wir anderen eine Nachricht schicken, verfolgen wir damit stets ein ganz bestimmtes Ziel. Sei es zu informieren, zu emotionalisieren, zu überzeugen oder zwischenmenschliche Beziehungen zu festigen.

Entsprechend stimmen wir unsere Nachrichten exakt auf unsere Kommunikationsziele ab. Und auf unsere Adressaten. Wir  machen uns Gedanken über Tonalitäten, Grußformeln und Formulierungen, und bemühen uns um die passenden Worte, um unser Anliegen bestmöglich bei unserem jeweiligen Kommunikationspartner zu platzieren.

Als kommunikations-kompetente Lebewesen und Mitglieder der heutigen Informationsgesellschaft erbringen wir viele dieser Leistungen intuitiv: Wir haben nicht nur das Wissen, sondern auch ein Gefühl dafür, wie eine Nachricht ausgestaltet sein muss, um ihren Empfänger zu erreichen. Umso verwunderlicher ist es, dass wir eine elementare Dimension einer jeden Nachricht dabei oft komplett außer Acht lassen: nämlich den Kanal, über den die Nachricht ihren Empfänger erreichen soll.

Der Kommunikationskanal nimmt direkten Einfluss auf eine Nachricht. Er bildet ihre unmittelbare Umgebung, strahlt auf sie ab und ist mitentscheidend dafür, ob und wie eine Nachricht wahrgenommen wird – und ob wir folglich unser Kommunikationsziel erreichen, oder nicht.

Den Großteil unserer Kommunikation – v.a. der geschäftlichen – erledigen wir heute noch per E-Mail: Über 730 Milliarden E-Mails – Nachrichten, Dokumente und Bilder – verschicken und empfangen alleine die Deutschen pro Jahr. Tendenz steigend. Eine recht pauschale Herangehensweise. Und gemessen an der Verschiedenartigkeit unserer Kommunikationsziele auch eine ziemlich naive. Tatsächlich eignet sich die klassische E-Mail kaum mehr als kommunikatives Allround-Tool für die digitale Kommunikation, insbesondere nicht im unternehmerischen Umfeld.  Das liegt nicht nur an den täglich überfluteten und zunehmend zugespamten Posteingängen, in denen wichtige Geschäfts-E-Mails unterzugehen drohen – und die Unternehmen jährlich Millionen an Arbeitsstunden kosten.

Für viele tagtäglich wiederkehrende Business-Belange ist die E-Mail schlicht das falsche Werkzeug: Das Versenden und Empfangen bereits geringfügig größerer Anhänge zum Beispiel. Eine übersichtliche Darstellung der angehängten Dateien. Das Dokumentieren einer Kommunikationshistorie. Das attraktive Gestalten und Layouten eines Angebots. Oder der schnelle Problemlösungs-Chat mit einem Kollegen an einem anderen Standort.

Somit ist es kein Wunder, dass sich in den letzten Jahren spezialisiertere Medien als die E-Mail entwickelt haben – und bereits großen Zuspruch erfahren. Von Slack bis Whatsapp, von Dropbox bis Xing, von Youtube bis Envivo stehen anwendungsspezifische Kanäle bereit, um intern oder extern zu chatten, Bilder zu verschicken, Daten zu übertragen oder Angebote und Referenzen emotional zu präsentieren.

Diesen hochspezialisierten Kanälen gehört die Zukunft der qualitativen Nachrichtenübertragung. Nicht trotz, sondern auch gerade wegen der weltweit steigenden Zahl an E-Mails. Für das Jahr 2018 geht das Technologie-Marktforschungsunternehmen The Radicati Group davon aus, dass jeden Tag rund 281 Milliarden E-Mails versendet und empfangen werden. Davon 67 Prozent Spam. Es wird also eng in den Postfächern – bei gleichzeitig sinkendem Nachrichtengehalt.

Dass solch digitale Müllhalden sich als alleiniger Knotenpunkt erfolgreicher unternehmerischer Daten- und Nachrichtenübertragung behaupten können, ist angesichts der bereits verfügbaren bedarfsspezifischen Lösungen und Kanäle mehr als unwahrscheinlich.

Die E-Mail wuchert also auf direktem Wege in die Bedeutungslosigkeit. Oder um es mit envivo-Mitbegründer Markus Wolf zu sagen: „Die E-Mail ist tot.“